Über mich

Ich habe nie verstanden, warum sich Menschen das Leben teilweise so schwer machen. So viel Missverständnisse und Leid. Meine ständigen Fragen, nach dem „warum?“ hat mein Umfeld manchmal sehr genervt und gestört. Ich habe das früher sehr persönlich genommen.

Heute verstehe ich, warum.

Mein absolutes Lieblingsthema ist Kommunikation.

Nicht nur das gesprochene Wort, sondern vor allem die Worte zwischen den Zeilen. Der persönliche Ausdruck, mit Gestik, Mimik, Bewegungen und Handlungen.

Seit 15 Jahren studiere ich diese Thematik. Die Zusammenhänge zwischen Denken, Bewegung, Handlung und Wirkung.

Dabei ist mir aufgefallen, dass sich die Themen und Strukturen immer wiederholen. Sie folgen einer Logik und haben einen Sinn.

Dieses Wissen möchte ich mit allen Menschen teilen, die sich für eine authentisch echte Lebensführung interessieren. Menschen, die ihren Horizont erweitern wollen und sich selbst mit allen Möglichkeiten ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln wollen.

Menschen, die ein ehrliches Interesse an Teamarbeit, aufrichtigen Beziehungen und Lust am lebenslangen Lernen haben.

Eltern, die sich aus alten, überholten Erziehungsmethoden befreien wollen.

Menschen, die sich als Ganzes sehen. Körper, Geist und Seele.

Menschen, die auf dieser Welt Frieden bringen wollen. Und die es lieben, mit Gleichgesinnten, über die Herausforderungen dieser Zeit nach echten Lösungen zu forschen.

Als Vorbild, Unterstützer und Begleiter für alle die, die nach uns kommen.

Meine Aus- und Fortbildungen:

  • Medizinische Fachkraft – Altus Klinik (bis 1996)
  • Feldenkrais und Pferd Practitioner
  • Sachkunde für Pferde
  • Gewaltfreie Kommunikation n. M. Rosenberg
  • Biologisches Heilwissen – Rainer Körner
  • Potenzial Coach – Gerald Hüther
  • Systemisches Coaching
  • IBP – Psychomotorik Gröbenzell
  • Achtsamkeit mit Kindern – Christopher Willard
  • Mindfull Leadership – Marc Lesser

Aus dem Nähkästchen:

Ich kann mich nicht an alle Details meiner Kindheit erinnern, aber erinnern kann ich mich an die intensive Zeit in unserem Dorf auf dem Pferdehof. Wir waren IMMER da.
Wir – damit meine ich meine Zwillingsschwester und mich.

Ich habe mich im Alter von 25 Jahren (ja, super naive und glückliche Jugend gehabt😉) immer wieder gefragt, warum mich das früher so magisch angezogen hat. Warum habe ich meine Ferien freiwillig mit Stallarbeit und wirklich harten körperlichen Arbeiten gegen entspannte Ferien im Freibad getauscht?

Heute weiß ich es. Es war dieser ehrliche, tief emotionale Kontakt mit den Pferden. Ich konnte wirksam sein. Wir haben teilweise eine Challenge draus gemacht, Heuballen gestapelt und auf einer riesigen Heukarre zu balancieren. Wir haben wirklich viel Vertrauen vom Besitzer dieser Reitanlage bekommen und haben zu zweit mitunter 50 Pferde versorgt.

In diesem Reitstall wurde ich in der Ausbildung gefördert. Über verschiedene Reitabzeichen und Turniere habe ich Erfahrungen mit Wettbewerb und Bewertung gemacht. Die Reitstunden mussten wir uns immer selber verdienen. Unsere Mutter hat uns unterstützt, wo es nur ging. Reiten ist wirklich ein kostspieliges Hobby. Doch an diesem Wettbewerb und Druck habe ich dann bald das Interesse verloren. Diese Hierarchie und Struktur hatte oft nichts mit können zu tun, sondern mit Geld und Macht.


Diese Struktur ist mir dann in meiner Ausbildung als medizinische Fachkraft wieder begegnet🙈.

Ich liebte meinen Job, doch diese Art und Weise der Kommunikation hat mich schnell in die Flucht geschlagen.

In der Altus Klinik habe ich dann wieder, eigenständig und selbstverantwortlich arbeiten können. Das war für mich eine wirklich schöne Erfahrung. Wirksam und selbstverantwortlich zu arbeiten.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber noch immer nicht kapiert, dass das ein wichtiger Teil meiner Persönlichkeit ist.

Dann bin ich nach Bayern gezogen. Habe geheiratet und Mutter von drei Kindern geworden. Das war meine wunderbarste Erfahrung bis zu diesem Zeitpunkt. Erst ab dieser Zeit habe ich gelernt, alles infrage zu stellen, was ich je vorher gelernt hatte. Meine Kinder sind der Zündfunken dieser Arbeit, die ich heute mache. In dieser Situation, ohne Familie in Bayern, mit 3 Kindern und einer labilen Ehe, war eine Herausforderung der Extraklasse. Aber heute kann ich sagen.

Es hat mich befreit. Von alten Wunden, nicht brauchbaren Verhaltensmustern und Selbstzweifeln.

2009 habe ich es dann gewagt. Ich habe mich selbstständig gemacht, um einen Ort zu erschaffen, der Raum für Selbstreflexion und Entwicklung bietet.

Diese Arbeit widme ich allen Menschen, die ihren echten Kern ihrer Persönlichkeit kennenlernen wollen. Die eine wirklich wirksame Strategie der Selbstreflexion lernen wollen und ihr Leben nach ihren Bedürfnissen, Wünschen und Potenzialen ausrichten wollen.

Nicht auf Kosten anderer Menschen und Beziehungen, sondern wertschätzend, ehrlich und für ein Leben in Verbindung mit dem Leben.

Das war jetzt viel Text. Für dich noch nicht lang genug? Stell mir gerne Fragen. Was interessiert dich noch?